Trauma und Krisen

Trauma & Krisen

Was ist ein Trauma?


Ein Trauma oder ein sogenanntes posttraumatisches Stresssyndrom (PTBS) kann eine Person betreffen, die beispielsweise  exuellen  Missbrauch, Vergewaltigung, einen Unfall, Kriegereignisse oder eine Naturkatastrophe erlebt war. Gemeinsam ist, dass es ein schwerwiegenden Vorfall war, der das Leben gefährdet oder die Privatsphäre ernsthaft verletzt hat. Dazu gehören auch schwerwiegende Erfahrungen auf einer Intensivstation, eine schwierige Geburt und ähnliches.


Beim posttraumatischen Stresssyndrom erleben Menschen das traumatische Ereignis immer wieder. Die Gefühle sind gemischt mit Angst- oder Wutgefühlen. Oft wiederhoöt sich das Erleben in ähnliches Situationen. Die Wiedererfahrung kann durch äußere Empfindungen oder Ereignisse, die an das Trauma erinnern, ausgelöst (getriggert)  werden. Auch Kinder und Jugendliche können an einem posttraumatischen Stresssyndrom leiden. In meiner Praxis behandle ich allerdings keine Kinder.

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Symptom bei posttraumatischem Stressyndrom


Die häufigsten Symptome bei posttraumatischem Stressyndrom sind:


  • das Wiedererleben des Traumas in Form wiederkehrender und aufdrängender Erinnerungen. Dies kann sowohl passieren, wenn manwach ist aber auch wenn man schläft. Dann geschieht dies in Form von Albträumen.
  • dass man versucht, alles zu vermeiden, was in irgendeiner Weise an das Trauma erinnert. Dadurch kann es zu erheblichen Einschränkungen des Lebens kommen.


Das kann außerdem dazu führen, dass 


  • man sich von der Familie, den Freunden und den Arbeitskameraten isoleriert .
  • man übertrieben wachsam ist, was dazu führen kann, dass man ungewöhnlich schreckhaft ist und schnell ängstlich wird bis hin zu Panikangst.. 
  • man unmotiviert Wutausdrüche bekommt,  starke  Konzentrationsschwierigleiten und Probleme mit dem Schlafen hat.
  • man Gedächtnisverlust erleidet, der total oder begrenzt sein und vor allam den Zeitraum umfasst, der sich auf das Trauma oder die kurze Zeit vorher oder nachher bezieht.



Sehen Sie sich den kurzen Film an. 

Zwei Methoden der Traumabehandlung

Behandlung mit "Narrative Exposure Therapy" NET


Narrativ Exposiitionstherapie (NET) ist eine kulturell universelle Intervention zur Behandlung von Überlebenden mehrerer schwerwiegender traumatischer Ereignisse wie organisierter Gewalt, Folter, Krieg, Vergewaltigung und Kindesmisshandlung. Feldtests im Zusammenhang mit Widerstands- und in Katastrophengebieten sowie kontrollierte Versuche in verschiedenen Ländern haben gezeigt, dass drei bis sechs Sitzungen ausreichen können, um erhebliche Erleichterungen zu erzielen.

Siehe den Film unten.

 Behandung mitt EMDR (Augenbewegungen)


Eine andere Behandlung, die ebenfalls eine gute Wirkung gezeigt hat, ist EMDR = "Eye Movement Desensitization and Reprocessing”.


Im EMDR werden die traumatischen Erinnerungen mithilfe einer speziellen Augenbewegungstechnik bearbeitet indem der Klient durch eine  bilateralen Hirnstimulierung Bedingungen erreicht, die das angstfreie Bearbeiten traumatischer Ereignisse ermöglichen...

Siehe den Film unten.


Die Videogespräche werden mit der sicheren Verbindung GoToMeeting mit Hilfe eines Links hergestellt.

Videosamtalen sker med den säkra anslutningen GoToMeeting med hjälp av en länk.

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